Schlagwort: Fotografie

Sucherfotografie

Meine wichtigste Sucherkamera in filmbasierter, chemiebasierter, “analoger” Zeit war die Leica CL und ist in sensorbasierter digitaler Zeit die Fuji X100 und ihre kleine Schwester X10 gewesen auf deren Weg ich immer noch bin.

Es gibt keine Krise der Fotografie – Rob Hornstra

Damian Zimmermann hat Hornstra so zitiert: “Es wurde ein langes und ungewöhnliches Gespräch mit jemanden, der das allgemein akzeptierte Berufsmodell eines (journalistischen) Fotografen grundsätzlich auf den Kopf stellt und der mit Sätzen provoziert wie „Die Kunsthochschulen und Universitäten sollten nicht mehr unterrichten, wie man ein Foto macht. Das ist unnötiger Blödsinn. Wenn du dir das…

Dissonanzen im Motiv

„Viele Autoren rühmten die harmonischen, bildhaften Kompositionen der Momentaufnahmen von Cartier-Bresson. Es sind jedoch die Dissonanzen, die sein Werk zu etwas Besonderem machen. So fotografierte der Franzose die Skyline von Manhattan mit halb verfallenen Docks im Vordergrund oder in einer New Yorker Häuserspalte einen Mann, der wie gebannt einer Katze gegenübersitzt.”

Strassenfotografie als Kunstwerk und das Recht der Abgebildeten zwischen Abwägung und Atmosphäre

Auf berufsfotografen.com schreiben die Anwälte Dorothee Thum und Frank Richert u.a. folgendes: “Denn da Streetfotografie gerade davon lebt, Atmosphäre und Geschehen eines öffentlichen Ortes in Momentaufnahmen einzufangen und somit nahezu jedes sichtbare (fremde) Werk stimmungsbildend für die konkrete Fotografie ist, liefe die Beiwerksregelung nach § 57 UrhG im Bereich der Streetfotografie im Ergebnis ansonsten leer.…

Schwarzweissfotografie – Monochrome Fotos heute

Nachdem Leica mit monochromen Sensoren in Huawei Handys mitmischte und danach noch die Leica Monochrom auf den Markt brachte, ist monochromes Fotografieren schon als soziale Gebrauchsweise der Fotografie wieder wichtig, weil man damit Alleinstellungsmerkmale oder Gruppenzughörigkeit zeigen kann. Aber das ist nicht alles.

Der neue Geschmack der Zeit in der Fotografie

“Daher kommt es, daß wir oft auf Dinge hinarbeiten, welche, wenn endlich erlangt, uns nicht mehr angemessen sind; … Oder auch umgekehrt, wir kommen zu spät mit den Dingen; da nämlich, wo es sich um Leistungen, oder Produktionen handelt: der Geschmack der Zeit hat sich geändert; ein neues Geschlecht ist herangewachsen, welches an den Sachen…