Kategorie: Praxis

Es gibt keine Krise der Fotografie – Rob Hornstra

Damian Zimmermann hat Hornstra so zitiert: “Es wurde ein langes und ungewöhnliches Gespräch mit jemanden, der das allgemein akzeptierte Berufsmodell eines (journalistischen) Fotografen grundsätzlich auf den Kopf stellt und der mit Sätzen provoziert wie „Die Kunsthochschulen und Universitäten sollten nicht mehr unterrichten, wie man ein Foto macht. Das ist unnötiger Blödsinn. Wenn du dir das…

Ana María Arévalo Gosen oder die neue Dokumentarfotografie

Sie fällt auf und sie ist für mich die Vertreterin der neuen Art zu dokumentieren: “1.8 billion images are produced every day. We live in the era of the “democratization of the image”. Images are not the creation of magicians, artists or niche professionals any more. The fundamental difference between a photographer and a visual…

Das freie frühe Werk von Henri Cartier-Bresson als Vorbild für meinen eigenen freien Blick

“Cartier-Bressons Aufnahmen aus den frühen dreißiger Jahren, sein photographisches Frühwerk, ist eine Sache für sich. Cartier-Bresson war ausgebildeter Maler, und sein Kunstbegriff entwickelte sich unter dem aufgehenden Stern des Surrealismus und in einem kulturellen Umfeld… Seine frühen Fotografien haben so gut wie nichts mit Photojournalismus zu tun… Diese Unterschiede wurden verwischt durch die Tendenz, Cartier-Bressons…

Strassenfotografie als Kunstwerk und das Recht der Abgebildeten zwischen Abwägung und Atmosphäre

Auf berufsfotografen.com schreiben die Anwälte Dorothee Thum und Frank Richert u.a. folgendes: “Denn da Streetfotografie gerade davon lebt, Atmosphäre und Geschehen eines öffentlichen Ortes in Momentaufnahmen einzufangen und somit nahezu jedes sichtbare (fremde) Werk stimmungsbildend für die konkrete Fotografie ist, liefe die Beiwerksregelung nach § 57 UrhG im Bereich der Streetfotografie im Ergebnis ansonsten leer.…

Das bessere Foto

Das Bessere ist der Feind des Guten. Es stimmt, ich kann gut fotografisch dokumentieren und mit der Fotografie leben. Aber meine Frau macht die besseren Fotos und dies auch noch intuitiv.

Gordon Parks und Jack London und die sozialdokumentarische Fotografie

Es stimmt, was auf dw.com steht: “Gordon Parks war der erste schwarze Fotograf von Weltruhm. Trotzdem ist sein Name nicht sehr bekannt und fehlt in vielen Nachschlagewerken zum Thema Fotografie.” Er hatte aber noch ein anderes Prinzip: “Er arbeitete als erster schwarzer Fotograf für das Magazin “Life”. Sein Blickwinkel war immer auf Augenhöhe. Gordon Parks…