Street62 – Mein Lebensversuch als fotografisches Triptychon

Sehnsucht nach Vergangenheit oder Erkenntnis der Gegenwart?

Interessant ist auch die Perspektive.

Ich sitze im Grunde vor dieser Fotocollage, die meine Instrumente zeigt, um mit der Welt umzugehen: Lesen, Schreiben, Sehen und ich spüre, daß dies so vorbei ist.

Ich blicke auf meine Vergangenheit.

So ergibt sich eine Metaebene, um Metaphysik umzusetzen, die ja die eigentliche Lebensweisheit ist.

Und diese führt hierhin:

Ich komme bei Arthur Schopenhauer und John Berger an, die mir mit Philosophie und Kunst und dem Blick in die Natur den täglichen Neuanfang ermöglichen und Albert Camus öffnet mir mit dem Sonnenaufgang die Tür…

Und auch dies ist Dokumentarfotografie – auf meine Art.

Und letztlich porträtiere ich mich selbst, um der Selbstwahrnehmung im Kopf mein Gesicht zu geben.

Dabei habe ich auf den Fotografien nichts dem Zufall überlassen sondern mein inneres Wesen übernahm die Führung und brachte es unbewußt zum Ausdruck.

Ich dokumentiere mich fotografisch und reflektiere dies dann schriftlich und zeige dies öffentlich, weil ich Teil dieser Welt bin.

So mache ich es mir bewußt.

Dies ist mein Selbstausdruck, der dann wiederum wirkt und etwas bewirkt.

Nun bin ich wieder unterwegs.

 

 

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