Kompaktkameras und Smartphones – der soziale Unterschied

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Ich kann mich nicht erinnern, daß wir mit Kompaktkameras Essen fotografiert hätten, um die Fotos dann per Speicherkarte auf den PC zu laden und danach per Email zu verschicken.

Das passierte erst als es soziale (in neuer Bedeutung als social) Netzwerke gab mit Handys oder Smartphones.

Die Kompaktkameras waren der Versuch, eine Alternative zu den vorher vorhandenen großen Kameras für unterwegs anzubieten.

Und das ist ja auch gelungen nachdem die Kinderkrankheiten weg waren.

Aber Fotos mit dem Smartphone wurden durch ihre Kommunikationsfunktion in sozialen Netzwerken sofort zu einem Sprechen und Erzählen mit Bildern.

Das ist der Kern des Wandels.

Heute fotografieren fast alle Smartphonebesitzer. Das ist aber die neue Art der Fotografie als direkte Sprache im Alltag.

Nun versuchen die Smartphonehersteller sich ganz als Ersatz für bisherige und zukünftige Digitalkameras anzubieten.

Man wird sehen, was daraus wird.

Aber solange Smartphones so aussehen wie bisher, sehe ich persönlich sie nicht als Ersatz sondern eher im Einsatz je nach Situation.

Und so zeigt sich sozialer Wandel auch an den sozialen Gebrauchsweisen der Technik und der Wahrnehmung durch die Menschen.

 

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